HYDROGEN DIALOGUE 2022 – Das Event für die nationale und internationale Wasserstoffgemeinschaft

Wasserstoff – unsere Verbindung für die Zukunft!

Für einen erfolgreichen Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft bringen wir Entscheider:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den Dialog und präsentieren auf der Expo die neuesten Technologien.

Wir bieten Ihnen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm – angepasst auf Ihre Bedürfnisse.

Es erwartet Sie ein hochkarätiges Vortragsprogramm zu aktuell relevanten Themen im Bereich Wasserstoff sowie umfassende Firmen- und Projektpräsentationen renommierter Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Interaktive Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort und auf der digitalen Eventplattform runden das Veranstaltungsprofil ab und ermöglichen es Ihnen, Ihr Netzwerk gewinnbringend auszubauen.

Der HYDROGEN DIALOGUE 2022 – Freuen Sie sich auf diese Highlights

Unsere zwei hybriden Hauptbühnen

Erfahren Sie in spannenden Keynotes, Vorträgen und Podiumsdiskussionen auf unseren zwei Hauptbühnen der Konferenz die wichtigsten Fakten, Meinungen und Entwicklungen im Bereich Wasserstoff und Wasserstofftechnologie.

Auch in diesem Jahr werden wieder konkrete Projekte von Expert:innen und Projektbeteiligten vorgestellt. Lernen Sie von den Erfahrungen der Wasserstoffgemeinschaft, wie Herausforderungen gemeistert und Wasserstoffprojekte in die Umsetzung gebracht wurden. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Fragen direkt in das Geschehen einzubringen und bei diesem wichtigen Thema mitzudiskutieren!

Die diesjährigen Themenschwerpunkte auf den hybriden Bühnen:

» Jahrhundertchance H2: Deutschland, ein Wasserstoffland » Markthochlauf
» Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft » Hydrogen Lessons Learned Worldwide
» Anwendungen: Industrie, Energie, Mobilität & Transport » Europäische Wasserstoffinfrastruktur & Rolle von Wasserstoff-Importen

 

Ausstellung

Die neusten Technologien und ihre Anwendung – zum Greifen nah. Stellen Sie renommierten Unternehmen und Forschern der Wasserstoffwirtschaft in unserem Ausstellungsbereich direkt vor Ort die Fragen, die Sie schon immer diskutieren wollten. Kommen Sie in den Dialog und starten Sie gemeinsam zukunftsbedeutende Projekte!

Die Kombination aus Ausstellung und umfangreichem Konferenzprogramm bietet Ihnen einen einzigartigen Marktüberblick, praxisnahe Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Gelegenheit, Neuheiten und Trends nicht nur live zu erleben, sondern auch direkt auszuprobieren.

Auch auf der digitalen Eventplattform freuen sich unsere Aussteller auf Sie. Lernen Sie von den Experten verschiedenster Branchen und informieren Sie sich über das Potential von Wasserstoff bei unseren Ausstellern.

Bühne frei – Die Innovation Stage

Auf unserer neuen Innovation Stage haben Startups, Forschungsgruppen und Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen und Forschungsprojekte dem Publikum zu präsentieren.

Eingebettet in die Ausstellungsfläche und unweit des Cateringbereichs ist die Innovation Stage der ideale Ort, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich in der Wasserstoffgemeinschaft erfolgreich zu positionieren.

„Onsite meets Online“ – die digitale Eventplatform

Der HYDROGEN DIALOGUE ist als Hybrid konzipiert, sodass viele Elemente der Präsenzveranstaltung parallel auch für Teilnehmende angeboten werden, die die Veranstaltung noch einmal rein digital besuchen. Auf unserer bewährten Eventplattform talque werden beispielsweise die Vorträge der beiden Hauptbühnen live gestreamt und Sie finden dort die digitalen Firmenprofile aller Aussteller.

Via Chatfunktion und bei digitalen Roundtables können die aktuell relevanten Themen auch online diskutiert werden, Fragen an die Speaker auf den beiden Hauptbühnen vor Ort können per Slido gestellt werden. Vor Ort gibt es unsere Digital Lounge, in der sich die Teilnehmenden zurückziehen und die Gelegenheit nutzen können, sich auf der Eventplattform zu vernetzen.

Catering & Abendveranstaltung

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt: in Ihrem Teilnahmeticket ist die Tagesverpflegung bereits enthalten. Sie erhalten an beiden Veranstaltungstagen durchgehend herzhafte und süße Speisen und Snacks sowie heiße und kalte Getränke in unserer Socializing Area direkt im Ausstellungsbereich.

Lassen Sie uns feiern!

Am Abend des ersten Veranstaltungstags sind außerdem alle Teilnehmenden, Speaker und Aussteller herzlich zur Abendveranstaltung direkt im Ausstellungsbereich eingeladen. Bei leckerem Essen und Getränke, einem kleinen Bühnenprogramm und Startup Pitches lassen wir den Tag gemeinsam Revue passieren und stimmen uns auf den kommenden Tag ein.

Executive Lunch

Exklusiv und nur auf Einladung haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen hochkarätigen Teilnehmenden aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auszutauschen. Genießen Sie ein exklusives Mittagessen mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Expertenkreisen. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.

Bei Interesse an der Teilnahme am Executive Lunch kontaktieren Sie uns gerne via E-Mail an team@hydrogendialogue.com.

Entdecken Sie hier das gesamte Themenspektrum des HYDROGEN DIALOGUE

Etwa 99 Prozent des weltweit produzierten Wasserstoffs werden aktuell aus fossilen Energieträgern wie Erdgas und Kohle gewonnen. Dabei werden Treibhausgasemissionen frei, die den Klimawandel beschleunigen. In Zukunft müssen andere Optionen genutzt werden, um eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft zu ermöglichen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Vor allem die Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff im industriellen Maßstab wird eine wichtige Rolle spielen. „Grüner“ Wasserstoff wird entweder mittels Elektrolyse aus Wasser und Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt oder aber durch thermochemische oder biologische Konversionsverfahren aus Biomasse gewonnen – und damit CO2-neutral.

Daneben könnte sogenannter „blauer“ und „türkiser“ Wasserstoff eine (vorübergehende) Rolle bei der Transformation zu einer dekarbonisierten Wirtschaft spielen. Die Quelle von „blauem“ Wasserstoff sind fossile Brennstoffe. Jedoch wird bei der Produktion von blauem Wasserstoff kein oder nur sehr wenig CO2 in die Atmosphäre abgegeben. Das entstandene CO2 wird entweder gelagert (carbon capture and storage, CCS), weiterverwendetet (carbon capture and utlisation, CCU) oder durch die Anwendung von Pyrolyseverfahren gar nicht erst produziert. Bei der Pyrolyse entsteht fester Kohlenstoff, der eingelagert oder gegebenenfalls weiterverarbeitet werden kann – man spricht in diesem Kontext auch von „türkisem“ Wasserstoff.

Der Fokus der Aktivitäten soll auf der Entwicklung und Skalierung von Elektrolyseanlagen sowie der Identifikation der optimalen Technologien für verschiedene lokale Gegebenheiten liegen. Aus der Demonstration unter verschiedenen Rahmenbedingungen sollen Rückschlüsse auf die Herausforderung einer Skalierung gezogen werden. Da der zu erwartende Wasserstoffbedarf in Deutschland nicht vollständig von der heimischen Produktion gedeckt werden kann, muss auch im Rahmen von internationalen Partnerschaften der Betrieb von Anlagen aus deutscher Produktion im Ausland angestrebt werden – idealerweise mit dem Ziel, grünen Wasserstoff auch nach Deutschland zu importieren.

Logistiktechnologien für Wasserstoff spielen eine Schlüsselrolle, da eine Wasserstoff-Produktion in Vorzugsregionen den Transport des Wasserstoffs über lange Distanzen in die Zielregionen notwendig macht. Insbesondere sollten Logistiktechnologien, wo möglich, bestehende Infrastrukturen wie Gaspipelines oder bestehende Tanklager, Tankfahrzeuge und Tankstellen nutzen, um die Kosten der zukünftigen Wasserstoffwirtschaft möglichst gering zu halten.

Aufgrund seiner geringen Dichte bei Normbedingungen muss Wasserstoff für eine effiziente Logistik entweder komprimiert, durch Abkühlung verflüssigt oder chemisch gebunden werden. Alle drei Verfahren verbessern zwar die Transporteigenschaften von Wasserstoff, sind allerdings auch mit gewissen Effizienzverlusten verbunden. Es gilt, den erzeugten Wasserstoff möglichst verlustfrei und günstig auch über weite Strecken zu transportieren, um preiswerte, grüne Erzeugungspunkte mit hochwertigen Anwendungen zu verbinden.

Bei allen Logistikanwendungen müssen viele Partner kooperieren: die Träger der technologischen Expertise, Anlagenbauer, Kommunen und viele weitere. Die Etablierung von Standards ist entscheidend für belastbare Geschäftsmodelle von Wasserstoff-Nutzern, die auf Logistikanwendungen aufbauen. Insbesondere ist frühzeitig auch eine internationale Koordination nötig, um den zukünftigen internationalen Handel möglichst kostengünstig zu ermöglichen.

Zum jetzigen Zeitpunkt wird Wasserstoff hauptsächlich stofflich in traditionellen Anwendungen verwertet. Hauptverbraucher ist dabei die chemische Industrie. Zur Erreichung der im Pariser Klimaabkommen formulierten Klimaschutzziele müssen die globalen Volkswirtschaften ihren Treibhausgasausstoß erheblich senken. Dabei ist Wasserstoff aufgrund seiner vielfältigen Anwendbarkeit ein unverzichtbarer Baustein, denn er bietet attraktive Möglichkeiten für den Einsatz in verschiedenen Sektoren: Im Mobilitäts-, Industrie-, Wärme- und Stromsektor.

So bieten beispielsweise Wasserstoff-Brennstoffzellen eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, von der Energieversorgung von Häusern und Unternehmen bis hin zum Antrieb von Fahrzeugen wie Autos, Bussen und Zügen und mehr. Die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie hat das Potential zu einer vollständig grünen und erneuerbaren Energiequelle, wobei als einzige Nebenprodukte Abwärme (anderweitig nutzbar) und Wasser entstehen.

Besonders interessant für Deutschland sind Wasserstoff-Anwendungen im Mobilitäts- und im Industriesektor. Hier können große CO2-Einsparpotenziale durch die Verwendung von Wasserstoff realisiert werden. In diesen Bereichen sind allerdings weiterhin Herausforderungen bezüglich der Verfügbarkeit von Produkten und Anlagen und punktuell auch in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit zu meistern. Langfristig bestehen darüber hinaus große Potenziale im Gebäude- (Wärme) und Energiesektor (saisonale Speicherung). Die möglichst günstige Bereitstellung von Wasserstoff ist essentiell für die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsmodelle – ebenso wie das Zusammenbringen von Wasserstofferzeugern und -abnehmern.

In Deutschland gibt es heute exzellente Voraussetzungen, eine international führende Position im Bereich innovativer Technologien für die Wasserstoffwirtschaft und im Bereich der wasserstoffbasierten Mobilität zu erreichen.

Die Produktion von grünem Wasserstoff in großem Maßstab wird hingegen aller Voraussicht nach nicht in Deutschland stattfinden, sondern in Vorzugsregionen, in denen die Gestehungskosten von Wasserstoff günstiger sind und ein hohes Potential für Erneuerbare Energien vorhanden ist. Deutschland wird somit auch in einer klimaneutralen Welt Energieimporteur bleiben. Hierfür sollen nationale und internationale Partnerschaften im Kontext einer internationalen Wasserstoffwirtschaft der Zukunft vorangetrieben werden. Die Maßnahmen legen damit schon heute den Grundstein für eine starke Position der deutschen Wirtschaft in einer klimaneutralen Industriegesellschaft.

Die Wasserstoffstrategien auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sind von großer Bedeutung, um einen umfassenden Strukturwandel in verschiedenen Sektoren der deutschen Wirtschaft zu begleiten. Dabei ist es wichtig, die Bestrebungen im Bereich Wasserstoff auf den verschiedenen Ebenen mit anderen Bundesländern, dem Bund und weiteren internationalen Partnern abzustimmen. Mit dem Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und dem Aufbau von Infrastruktur gehen auch immer Entscheidungen für bestimmte Technologien und Standards einher. Wichtige Weichenstellungen müssen national und auf europäischer Ebene getroffen werden.

Rückblick

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des HYDROGEN DIALOGUE

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